Johanna Reithmeier wuchs als Enkelin eines Sängers in einer Familie auf, in der gemeinsam viel Musik gemacht wurde. Als Jugendliche wurden Chor- und Orchesterausflüge (als Geigerin) zu den Höhepunkten ihres Schuljahres. Gleichzeitig wuchs ihre Leidenschaft für Literatur und Theater, die sich mit ihren ersten Bühnenerfahrungen in der Oper (Hexe in „Dido und Aeneas“), im Musical (Teufel in „Teufelswerk“, Maria in „West Side Story“) und im Theater („Kaffeecom“, „Julius Caesar“) weiter entfalten konnte.
Nach dem Abitur besuchte sie die Berufsfachschule für Musik in Krumbach (Bayern), wo sie eine zweijährige Ausbildung zur Chor- und Ensembleleiterin absolvierte. Anschließend verbrachte sie vier wunderbare Jahre an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig in den Klassen von Prof. Carola Guber und Prof. Caroline Stein.
Mit einer besonderen Vorliebe für Barockmusik und italienische Oper des Settecento lernte sie 2018 während der La Petite Bande Summeracademy die Familie Kuijken kennen. Seitdem hatte sie die Gelegenheit, eng mit La Petite Bande zu arbeiten und an verschiedenen Programmen in renommierten Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam und dem Konzerthaus Blaibach mitzuwirken.
Durch ihre Teilnahme am Exzellenzprogramm „Barock Vokal“ an der Musikhochschule Mainz konnte sie ihr Repertoire erweitern und an fantastischen Meisterkursen, u. a. mit Andreas Scholl und Tamar Halperin, teilnehmen. Ihr Bachelorstudium in Mainz schloss sie 2022 bei Prof. Claudia Eder ab. Seit 2022 nimmt sie regelmäßig Unterricht bei Neil Semer.
Im Jahr 2024 begann sie ihr Masterstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim in der Klasse von Prof. Timothy Sharp. Im selben Jahr wurde sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V. sowie der Johann Adolph Hasse Gesellschaft München e.V. Parallel dazu setzt sie ihre freiberufliche Tätigkeit fort, unter anderem bei der Opera et Cetera gUG, dem Papageno Musiktheater Frankfurt und der Kammeroper Frankfurt.
Leila Mößner
Franziska Veronika Schulz wurde in Wentorf bei Hamburg geboren und wuchs südlich von Berlin auf. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht bei Kristin Hofmann und das Cello begleitet sie seitdem ihr Leben lang. Eine regelmäßige Teilnahme und Auszeichnungen bei “Jugend Musiziert” und viel Orchestererfahrung beim Jugend Sinfonieorchester Potsdam und der Jungen Philharmonie Brandenburg prägten ihren Weg als junge Musikerin. Konzertreisen führten sie schon früh ins Ausland nach Italien und Österreich.
Von 2017-2022 studierte Franziska an der Universität der Künste Berlin in der Klasse der Cellistin Eva Freitag, und schloss das Studium mit einem sehr guten Bachelor ab. Während ihres Studiums nahm sie an zahlreichen Jugendorchester-Projekten mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie, der Jungen Sinfonie Berlin und dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen teil und arbeitete dort mit Dirigenten wie Christoph Altstaedt, Sebastian Weigle, Marc Piollet und Gabór Hontvari zusammen. Sie spielte Konzerte in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und im NDR Sendesaal in Hannover.
Wichtige musikalische Impulse erhielt Franziska auf Meisterkursen u.a. von Prof. Jan Ickert, Prof. Conradin Brotbek, Prof. Reinhard Latzko und Antoaneta Emanuilova.
Derzeit hat Franziska Schulz einen Zeitvertrag im Deutschen Filmorchester Babelsberg. Dort spielt sie viel Filmmusik-Repertoire, sowie viele Studio-Produktionen. Zuletzt war 2025 eine große Produktion „Das Kanu des Manitu“ unter der Leitung von Gregor Mayerhofer.
Franziska spielt ein Violoncello von Jürgen Manthey aus Leipzig und ein Barockvioloncello von Reinhard Ossenbrunner aus Köln.